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Interessenverbände

Ein Interessenverband oder Interessenverein ist eine auf Dauer angelegte Personenvereinigung, die den politischen Willensbildungsprozess und das staatliche Handeln beeinflussen will. Interessenverbände versuchen auf die Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. Ihre Tätigkeit...

Beauftragte

Beauftragter oder Sonderbeauftragter steht für einen im Rahmen eines Auftragsverhältnisses einmalig oder dauerhaft für einen Auftraggeber tätiger Auftragnehmer. Ein Beauftragter ist jemand, der mit einem Auftrag oder einer Aufgabe betraut ist, sie erledigen soll und...

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme (vor allem von Lebewesen und Ökosystemen) gewährleistet werden soll. Im...

Banken

Eine Bank ist ein Kreditinstitut, das entgeltliche Dienstleistungen für den Zahlungs-, Kredit- und Kapitalverkehr anbietet. Je nach Typ betreibt eine Bank Kreditgeschäft, Spareinlagenverwaltung (Passivgeschäft), Verwahrung von und Handel mit Wertpapieren. Im Falle...

Finanzen / Controlling

Was ist der Unterschied zwischen Finanzen und Controlling? Das Controlling steuert, plant und kontrolliert die wirtschaftlichen Prozesse in Unternehmen, um den Erfolg auf den Güter- und Dienstleistungsmärkten zu gewährleisten. Die Disziplin Finanzen hingegen...

Persönliche Schutzausrüstung

Persönliche Schutzausrüstung im Sinne der PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) ist jede Ausrüstung, die dazu bestimmt ist, von den Beschäftigten benutzt oder getragen zu werden, um sich gegen eine Gefährdung für ihre Sicherheit und Gesundheit zu schützen, sowie jede mit...

Betriebsmittel

Was sind Betriebsmittel? Unter dem Oberbegriff Betriebsmittel werden sämtliche Anlagen und Einrichtungen zusammengefasst, die im technischen Bereich zum Unternehmen zählen und nicht nur kurzfristig, sondern über einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen werden....

Webseiten

Sind „Website“, „Webseite“ und „Homepage“ nicht dasselbe? Im alltäglichen Gespräch werden diese Begriffe oft verwechselt. Jedoch gibt es Unterschiede. Als Website bezeichnet man die gesamte Internetpräsenz. Dazu zählen die Startseite und alle Seiten, die im Internet...

Personal

Personal Die Gesamtheit der Arbeitnehmer von Organisationen, die zur Realisierung von Geschäftsprozessen und damit zur Leistungserbringung (Performanz Management) beitragen. Arbeitnehmer ist, wer seine Arbeit aufgrund eines Arbeitsvertrages und somit in persönlicher...

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement umfasst alle Maßnahmen zur Planung, Steuerung und Optimierung von Prozessen anhand vorgegebener Anforderungen. Das Ziel von Qualitätsmanagement ist es, die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung und damit die Kundenzufriedenheit zu...
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Begriff: Produzent und Anbieter von Versicherungsschutz. Das Versicherungsunternehmen ist neben dem Versicherungsnehmer die zweite Vertragspartei in einem Versicherungsvertrag. 2. Rechtspositionen: Das Versicherungsunternehmen übernimmt gegen eine kalkulierte Prämie das versicherte Risiko von einem Versicherungsnehmer und ist bei Eintritt des Versicherungsfalls verpflichtet, die vereinbarte Versicherungsleistung zu erbringen.3. Rechtsformen: Versicherungsunternehmen können als Aktiengesellschaft (AG), als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG), als öffentlich-rechtliches Versicherungsunternehmen oder als Societas Europaea (SE) tätig sein. Versicherungen spielen in unserem Leben eine zentrale Rolle: Sie verhindern, dass Risiken des täglichen Lebens – zum Beispiel Unfälle, Brände oder Krankheiten – zugleich die Existenz der betroffenen Personen, Haushalte oder Unternehmens bedrohen.

Eine Versicherung funktioniert nach dem Solidarprinzip: Viele Versicherte bezahlen monatlich, quartalweise oder jährlich kleine, für sie überschaubare Beträge. Aus diesen Beiträgen bezahlt das Versicherungsunternehmen einen Schaden, der einem Versicherungskunden passiert. Da ein solcher Fall seltener eintritt, als ein Beitrag fällig wird, sind ausreichend finanzielle Reserven bei der Versicherung vorhanden, um auch für größere Schäden aufzukommen. Früher hätten vielleicht Freunde und Verwandte diese Funktion übernommen und sich finanziell beteiligt. In einer individualistischen Gesellschaft ist das nicht mehr zeitgemäß. Umso wichtiger wird ein passender Versicherungsschutz.

Wer eine Versicherung abschließt, geht einen Vertrag ein, der für beide Seiten bindend ist und Rechte und Pflichten beinhaltet. Der Versicherungskunde hat das Recht auf finanzielle Hilfe, wenn er sie braucht und die Pflicht, bei der Aufklärung mitzuwirken. Er darf deshalb keine falschen Angaben machen und muss sich auf eine Weise verhalten, dass er einen Schaden nicht provoziert oder gar absichtlich herbeiführt. Das Versicherungsunternehmen hat umgekehrt das Recht, regelmäßig die Beiträge einzuziehen und die Pflicht, einzuspringen wenn der so genannte Versicherungsfall eintritt. Wofür die Versicherung genau eintritt, in welcher Höhe sie das tut und unter welchen Bedingungen, ist im Detail im Vertrag geregelt. Es ist also notwendig, vorher genau zu lesen, was du unterschreibst und offene Fragen vor Vertragsabschluss zu klären. So entsteht ein Pakt, der beiden Parteien größtmögliche Sicherheit verspricht. Auch bei Pleiten, Pech und Pannen.

Autor*in

Oliver Eckert
Oliver Eckert
Oliver Eckert ist Geschäftsführer der corporatr GmbH und Gründer von about.business
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